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Montag, 23. märz 2009 1 23 /03 /2009 00:04

Hallo alle miteinander!

Ja, ich bin es wirklich. Kaum zu glauben, aber wahr! Ich finde seit meinem letzten Blogeintrag am 12.03. gerade zum ersten Mal wieder ein paar ruhige Minuten, um Euch ein wenig von meinen vergangenen Tagen zu berichten:

Am Freitag den 13. (März) habe ich mich auf den Weg zur weit entfernten Eastcoast, genauer gesagt New York City, gemacht. Dort hatte ich mich für 1 Woche zum Sightseeing und Erkunden der Stadt mit André Klawiter verabredet. Ich hatte meinen Flug so gelegt, dass ich ca. 1 Stunden vor André am JFK-Airport angekommen bin um ihn dann (natürlich) am anderen Ende des riesigen Flughafens begrüßen zu können. Unsere Bleibe für die kommenden 7 Nächte sollte auf Grund meiner guten Erfahrungen das gleiche Hostel sein, in dem ich schon im November für 2 Nächte mit meinen beiden Studienkollegen genächtigt habe. Der Rest des Abends ist dann bei ein paar Begrüßungsbierchen ziemlich unspektakulär verlaufen, wohl wissend, dass vor uns anstrengende 7 Tage liegen sollten. Samstags morgens ging es dann auch direkt los und wir haben uns erstmal einen kleinen Überblick verschafft, indem wir zunächst in die Mitte Manhattans, zum Times Square, gefahren sind. Von dort ging es dann unter anderem weiter auf das Rockefeller Center und quer über die 5th Avenue. Da es Samstag war, mussten wir uns natürlich direkt mal ins Nachtleben stürzen und so sind wir nach ein wenig „vorglühen“ zunächst einmal in die M2 Ultra Lounge gefahren. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass der Wodka/Sprite unverschämte $1 (nein, kein Schreibfehler!!) gekostet hat. Es muss sich wohl um einen Art Happy Hour gehandelt haben, denn nach dem 2. Drink ist der Preis auf einmal auf $11 angestiegen. Da sich der Club in der Zwischenzeit nur sehr langsam und nur mit einem sehr „speziellen Publikum gefüllt hatte, haben wir uns entschieden es lieber noch mal im „Marquee“ (der aufmerksame Leser erinnert sich vielleicht an meinen Eintrag aus dem November?) zu versuchen. Dort war natürlich eine sehr lange Schlange und es sah eher so aus als sollte das nichts werden. Durch ein paar „glückliche Umstände“ haben wir ca. 15 Minuten später doch in dem Club gestanden und haben dann bis (das Licht anging) um 4 Uhr morgens dort gefeiert.

 

Die kommenden Tage standen dann teilweise im Zeichen von Sightseeing und teilweise von Shoppen. André hatte sich eine kleine Einkaufsliste mitgebracht, die wir im Laufe der Tage Stück für Stück abgearbeitet haben. Unglaublich aber wahr, es ist beinahe unmöglich in New York Jeans für Kerle in unserer Größe zu bekommen. Die lange Suche sollte letztendlich erst Mittwochs beendet sein.

 

Zuvor sollte jedoch der Dienstag (17.03.) erwähnt werden. Ich muss sagen bis zu diesem Tag habe ich dieses Datum nie so wirklich beachtet. Jeder, der an diesem Tag jedoch schon mal in Frankfurt oder sogar in den Staaten war, weiß, dass an diesem Tag der irische Feiertag St. Patrick’s Day zelebriert wird. Da gerade an der Eastcoast Unmengen an irischen Einwandererfamilien und deren Nachfahren leben, ist das hier echt ein riesen Ding. In New York findet seit Jahren die weltweit Größte St. Patty’s Day-Parade (wie es hier auch genannt wird) statt. Unfassbare 250.000 – 300.000 Teilnehmer haben in diesem Jahr daran teilgenommen. Am Straßenrand standen mehr als 2 Millionen Menschen und haben die 5th Avenue durch 90 % grüne Kleidung mal kurzer Hand umgefärbt. Es war eine riesige Party und ich freue mich jetzt noch, dass André und ich durch puren Zufall genau in diesem Zeitraum in New York waren. Persönlich haben wir den Abend in verschiedenen Irish Pub’s zugebracht und bei dem „ein oder anderen“ Gedrrränk mitgefeiert.

Ein weiterer Höhepunkt unserer Tour war der Mittwochabend, an dem wir uns Karten für ein NBA Spiel zwischen den New York Knicks und den New Jersey Nets gesichert hatten. So kamen wir nicht nur in den Genuss 2 der besten Basketballmannschaften der Welt, sondern auch eine der modernsten, wenn nicht sogar die modernste Arena der Welt, den Madison Square Garden zu sehen. Das Spiel war zwar sehr einseitig und die Hausherren haben ordentlich einen auf die Mütze bekommen, aber das war uns als neutralen Zuschauern relativ egal.

Und haste nicht gesehen, war es auch schon Donnerstag, unser letzter Tag vor der Heim- bzw. Weiterreise. Diesen Tag haben wir mit kleineren Besichtigungen verbracht, welche noch auf unserer Liste standen, bevor es Zeit wurde einen, wenn nicht sogar den Höhepunkt unserer Tour anzugehen. New York bei Nacht und das auf dem Empire State Building, dem höchsten Gebäude der Stadt. Nachdem es tagsüber immer mal wieder geregnet hatte, ist es gegen Abend besser geworden und so konnten wir diesen gigantischen Blick in alle 4 Himmelsrichtungen über ganz New York in vollem Umfang genießen.

 

Alles in Allem hatten wir eine geniale und ereignisreiche Zeit. Wir haben so viele tolle Ecken dieser Stadt gesehen, dass es sehr schwer ist diese in den obigen Text zu packen. Ein paar möchte ich deswegen hier in Kurzform noch mal auflisten: Freiheitsstatue & Ellis Island, Financial District mit Ground Zero, Chinatown, Brooklyn Bridge, Central Park, Flatiron Building, Union Square, Soho, Brooklyn, Madame Tussaud’s, die Rock Hall of Fame, Skyride im Empire State Building, etc.

Auch das Wetter hat überraschenderweise einigermaßen mitgespielt und so hatten wir zumindest bis einschließlich Mittwoch gutes Wetter mit Temperaturen um die 10-12 Grad. Lediglich Donnerstag kam dann ein wenig Regen herein, der Freitags morgens sogar zu Schnee wurde. Das war der erste Schneefall den ich seit letztem Jahr irgendwann im Januar/Februar gesehen habe ;) Es waren allerdings auch sehr anstrengende 7 Tage, in denen wir trotz Subway ticket enorm viel zu Fuß gelaufen sind und deswegen gegen Ende der Tour doch ziemlich müde und kaputt waren.  

 

Ja, und jetzt sitze ich hier gerade in Washington DC, wo ich mittlerweile auch schon wieder 2 komplette Tage verbracht und auch super viele Dinge gesehen und erlebt habe. Morgen Nachmittag geht es dann noch mal endgültig zum letzten Mal für ein paar Tage zurück nach San Diego. Von meinem Trip nach Washington und meinen letzten Tagen in meiner 2. „Heimat“ San Diego berichte ich wenn ich dort wieder angekommen bin. Entschuldigt bitte, dass es zur Zeit kaum neue Bilder gibt. Natürlich habe ich sehr viele Aufnahmen gemacht bin aber noch nicht wirklich dazu gekommen diese zu ordnen. Da sich mein Aufenthalt hier jedoch ganz stark dem Ende entgegen neigt, könnt ihr Euch diese bei Interesse bald mit persönlichen Erzählungen in Deutschland anschauen. So, und nun denke ich, habe ich mal wieder genug geschrieben. Nächste und gleichzeitig letzte Station: San Diego!

 

Ich hoffe bei Euch ist alles paletti und es geht Euch gut!!

 

Bis bald, Christian

von Christian
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