Donnerstag, 5. märz 2009
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Hallo alle zusammen!
Hier mal wieder ein kurzes Lebenszeichen aus den Staaten!
Am vergangenen Donnerstag hatte ich meinen letzten Tag in der Firma. Meine Kollegen haben mich überrascht und so sind wir alle zusammen zum brunchen in ein nahgelegenes Restaurant gegangen. Die
Portionen dort waren so unglaublich groß, dass ich gerade mal die Hälfte geschafft habe. Als es dann am Nachmittag zur persönlichen Verabschiedung kam, ist die Stimmung doch ziemlich in den
Keller gesaust und so habe ich die Agentur relativ überhastet verlassen, ich glaube es war im Sinne Aller. Für mich blieb jedoch nicht lange Zeit darüber nachzudenken, denn ich habe mich direkt
auf den Weg zum Flughafen gemacht, um den Sebastian abzuholen. Der stand dann auch beinahe überpünktlich auf der Matte.
Das Wochenende haben wir dann einerseits mit ein wenig Sightseeing und andererseits mit relaxem am Strand in San Diego verbracht, wohlwissentlich, dass vor uns eine große Tour liegt. Freitags
habe ich ihn jedoch direkt mal mit in einen Club geschleift, wo er, so denke ich, einen sehr guten Einblick in das typisch amerikanische Nachtleben bekommen hat. Somit hatte er dann auch den
Jetlag ziemlich schnell aus den Knochen und wir waren bereit für unseren Flug nach Las Vegas.
Unsere 2 Tage in Las Vegas waren genial. Wir sind für 2 Nächte im Mirage untergekommen und haben eine sehr gute Mischung zwischen Sightseeing, gambeln und einfach nur Spass gefunden. Getreu dem
Motto "What happens in Vegas, stays in Vegas", möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht genauer darauf eingehen. Eine ausführliche Beschreibung folgt (vielleicht) nach dem Ende unserer Reise.
Es gibt da jedoch eine Sache, die ich erwähnen sollte. Wie das auf so mancher Reise ist, passieren manchmal Dinge, die man unmöglich einplanen kann oder mit denen man auch nur annähernd rechnet.
Ich werde nun versuchen, es in Kurzform zu umschreiben:
Dienstag, 03.03. 4.30 Uhr morgens:
2 (leicht) alkoholisierte Personen haben es endlich geschafft ihr Hotelzimmer aufzusuchen. Da ihr Flug genau 6 Stunden, nämlich um 10.25 Uhr, später gehen soll, einigen sie sich darauf den Wecker
auf 7.30 Uhr zu stellen, damit sie ihren Kram noch zusammenpacken und in aller Ruhe zum Flughafen fahren können.
Dienstag, 03.03. 9.00 Uhr morgens:
Eine der beiden oben erwähnten Personen schreit den jetzt schon legendären Satz: "Spahn, es ist 9 Uhr!!!" Im anderen Bett schnellt daraufhin der Zimmernachbar wir durch einen gezielten Schlag auf
beide Knieschreiben senkrecht nach oben. Nach ca. 30 Sekunden analysieren der Lage kommen sie, nach wie vor unter (leichtem) Alkoholeinfluss stehend, zu der Entscheidung es zumindest zu versuchen
das Flugzeug zu erreichen. Also werden sämliche Habseeligkeiten einfach in die Koffer geworfen.
Dienstag, 03.03. 9.25 Uhr morgens:
Beide Personen verlassen wie von der Tarantel gestochen das Hotelzimmer und stürzen zur Rezeption.
Dienstag, 03.03. 9.30 Uhr morgens:
Nach erfolgreichem check-out wird zum Taxi gerannt.
Dienstag, 03.03. 9.50 Uhr morgens:
Ankunft am Flughafen. Der Check-in-Beamte teilt den Personen mit, dass ein Aufgeben der Koffer nur bis maximal 45 Minuten vor Abflug möglich ist...Enttäuschung macht sich breit...ABER sagt der
nette Herr, da die Maschine wegen schlechtem Wetter zum Zielort San Francisco erstmal nicht starten wird, ist es gar kein Problem. Der erste Moment der Entspannung.
Dienstag, 03.03. 1.30 Uhr mittags:
Nach verspätetem Abflug um 12.00 Uhr, sind die beiden Personen doch tatsächlich wohlbehalten in San Francisco angekommen. Einziger Opfer, das gebracht werden musste, war ein Souvenir-T-Shirt
und ein Haarshampoo, welche unglücklicherweise den Flug nicht mitantreten konnten, da sie es vorgezogen haben immer noch in einem Taxi durch Las Vegas fahren.
Ja, und so sind wir nun in San Francisco. Die Erlebnisse von hier, sowie eine genauere Umschreibung der Las Vegas-Tage werde ich bei Zeit verfassen. Jetzt mache ich an dieser erstmal wieder
Schluss, denn morgen steht ein weiterer großer Tag in einer der fantastischsten Städte der Welt auf dem Programm. Ich hoffe ihr seid alle wohlauf!!
Mit den besten Grüßen (diesmal) aus San Francisco,
Christian (& Sebastian)
von Christian
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