Kalender

Februar 2010
M D M D F S S
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
             
<< < > >>

Über diesen Blog

Montag, 23. februar 2009 1 23 /02 /2009 23:45

Hallo alle miteinander!

 

Während in Deutschland der Rosenmontag wohl gerade in seinen letzten Zügen liegt, wird es für mich mal wieder Zeit von den letzten Tage zu berichten. Diese waren doch sehr ereignisreich und dementsprechend könnte dieser Eintrag etwas länger werden...

 

Wie im vergangenen Eintrag schon erwähnt hatte ich vergangenen Mittwoch das grosse Glück mit Todd und Tamara zu einem Meeting mit unserem grössten Kunden, dem Big Bear Mountain Skiresort fahren zu dürfen. Dieser Tag begann sehr früh am Morgen, da vor uns ca. 3 Stunden Fahrt gelegen haben, um pünktlich um 10 Uhr vor Ort zu sein. Also waren wir schon um 6 Uhr morgens „on the road“. Leider waren die Wetterbedingungen unterwegs nicht ganz so prickelnd und so haben wir uns schon auf dem Highway einige Verspätung eingehandelt. Das Ganze wurde nicht besser auf dem Weg zu dem Skiresort, denn wir mussten kurz nachdem wir in die Berge gefahren sind Schneeketten anlegen. Dort hatte es Sonntags und Montags derart geschneit, dass sie dort knapp nen Meter Neuschnee hatten und die Räumfahrzeuge waren überhaupt froh, dass die Straßen mit Ketten einigermaßen befahrbar waren. So ist man dann in kürzester Zeit vom Fuße der Berge mit Palmen am Straßenrand in ein Winterparadies gekommen, was ich so doch nur sehr selten gesehen habe. Wie sich das gehört hatte sich dann auch das Wetter verzogen und wir sind bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Resort gefahren (ein paar Bilder werde ich gleich im Anschluss hochladen). Mit ca. 1,5 Stunden Verspätung hatten wir dann unser Ziel erreicht. Nach dem Kundenmeeting waren wir erst ne Kleinigkeit essen, bevor es dann in Richtung Piste ging. Unser Kunde hat mir großzügigerweise Gutscheine für den Skipass und die Ausrüstung zur Verfügung gestellt, so dass es mich nichtmal etwas gekostet hat. Hinzu kam, dass ich ein ganz neues Skimodell zum fahren bekommen habe, was gleich doppelt so viel Spass gemacht hat. Während Todd zu einem weiteren Meeting gefahren ist, haben Tamara sowie 2 Mitarbeiterinnen des Resorts und ich die Piste unsicher gemacht. Auf Grund des vielen Neuschnees und dem Kaiserwetter waren das die besten Bedingungen auf denen ich seit langem gefahren bin. Es hat echt riesig Spass gemacht und wenn ich ehrlich bin, war das Skifahren mit Sicherheit das letzte was ich hier in Kalifornien erwartet habe.

 

Am Freitag habe ich wie geplant eine Whale Watching – Tour gemacht. Dazu habe ich mich vorher mit Susi und Isabelle, einer Schweizerin, im Hafen von San Diego getroffen. Von dort ging es dann mit einem großen Boot raus auf das offene Meer. Da wir zunächst um Coronado-Island herumfahren mussten war es quasi gleichzeitig eine Art Hafenrundfahrt bei dem man einen tollen Blick auf die Skyline von San Diego, sowie auf die Militärbasis auf Coronado, auf der viele Kampfjetpiloten stationiert sind, hatte. Wie es der Zufall wollte, war zur gleichen Zeit gerade das BMW Oracle Team vor der Küste am trainieren. Unglaublich wie schnell so ein Boot werden kann. Bis zu 60 Meilen pro Stunde! Im TV sieht dieses Boot so klein aus, ist aber in Realität sooo riesig. 20 Millionen Dollar ist das wert, wobei der Mast schon die Hälfte davon kostet. Was kann man nun von so einer Tour erwarten? Zunächst sollte man froh sein, wenn man überhaupt ein paar Wale zu Gesicht bekommt, weil diese natürlich nicht auf Bestellung und natürlich nicht immer auf der gleichen Route in einem Korridor von 10 Metern vor der Küste von San Diego herumschwimmen. Hinzu kommt, dass diese Tiere natürlich sehr sensibel auf Motorengeräusche von Booten reagieren und sollten sie mal Angst bekommen haben, kann es passieren, dass sie sich gar nicht mehr zeigen. Da die Wale jedoch zur Zeit aus dem Norden in Richtung Mexiko ziehen und sie spätestens alle 17 Minuten auftauchen müssen um Luft zu holen, ist die Wahrscheinlichkeit doch recht gross, dass man das ein oder andere Tier sieht. Wir hatten wirklich großes Glück, denn nachdem wir anfänglich nur einen Wal gesehen hatten, sind wir im weiteren Verlauf der Tour auf eine Gruppe von weiteren 6 Grauwalen gestossen. Jetzt darf man sich das nicht so vorstellen, dass diese Tiere, wie man es manchmal von Delphinen kennt, lustig aus dem Wasser springen, nah ans Boot kommen und ne riesen Show abziehen. Die Wale zeigen sich zwangsläufig um Luft zu holen und somit sieht man zumeist nur deren Rücken, eine Wasserfontäne die sie in die Luft spritzen oder wenn man ganz viel Glück hat einen sogenannten „Tailflip“. Das ist der Ausdruck, wenn man die grosse Schwanzflosse der Wale beim eintauchen in das Wasser sehr gut sehen kann (das sieht man nämlich nicht immer). Glücklicherweise waren die Tiere gut drauf und haben sich viel gezeigt. Mal so, mal so. Ich habe versucht ein paar Bilder zu machen, war aber in der Regel meistens etwas zu spät dran mit dem Auslöser. Die besten Versuche werde ich gleich im Anschluss online stellen. Nach der Tour war ich dann mit Susi ne Pizza bei Filipo’s in Little Itlay essen. Dort gibts Pizzas nahezu in Wagenradgrösse für nen echt guten Preis. Und da man auf Grund der Grösse locker 2 mal davon essen kann ist das mehr als fair. Dementsprechend lang war auch die Schlange vor dem Restaurant. Seis drum, es hat sich mal wieder gelohnt! Danach sind wir noch nach Pacific Beach in meine favourite Sportsbar gefahren. Da ich ja jetzt einen Mietwagen habe, einen Pontiac G5, ist das alles nur ein Katzensprung. Dort haben wir uns mit ein paar anderen Schweizern getroffen und bei dem ein oder anderen „Gedrrrrränk“ den Abend ausklingen lassen.

 

Am Samstag bin ich Mittags nach Coronado fahren um ein bischen am Imperial Beach zu relaxen. Abends ging es dann auf zu einer Tour durch die Bars von Downtown mit (Überraschung) Susi und ein paar Schweizern. Zu der Tour ist es dann allerdings nicht wirklich gekommen, den wir sind schon an unserer 2. Station der „Whisky Girl“-Bar hängen geblieben. Bei diversen Drinks und guter Musik haben wir dort „schön einen weggefeiert“. Einer der Schweizer hat dann noch zu einer privaten Party in seiner Wohnung eingeladen, wo wir dann bis 5 Uhr morgens ganz schön versackt sind.

Der Sonntag stand dann dementsprechend mal wieder unter dem Motto „nicht zu viel bewegen und keinesfalls zu laut reden“. Da ging echt nicht viel. Ich habe mich lediglich zum Schauen der „Oscars“ aus meinem Zimmer auf die Couch bewegt.

 

Ja, das waren meine vergangenen Tage hier. Mittlerweile ist es schon wieder Montag und das heisst, meine letzte Praktikumswoche ist angebrochen. Ich kann es nur immer wieder erwähnen, die letzten Wochen sind echt einfach nur so an mir vorbeigerast.  Am Donnerstag kommt schon der Sebastian Löhr zu Besuch und wir werden uns nach 2-tägigem aklimatisieren in San Diego am Sonntag auf nach Las Vegas machen, von wo es 2 weitere Tage später nach San Fancisco geht, um von dort dann weitere 3 Tage später mit dem Auto in 5 Tagen die Westcoast über Monterey, Santa Barbara, LA und diese ganzen schönen Fleckchen in Richtung Süden zurück nach San Diego zu fahren. Ich bin schon jetzt sehr gespannt und freue mich riesig darauf.

 

Mit diesen Worten komme ich dann mal wieder zum Ende. Inwieweit ich in den kommenden Tagen und Wochen dazu komme Euch auf dem Laufenden zu halten, weiss ich jetzt noch nicht. Ein ausführlicher Bericht erfolgt aber spätestens nach der Tour.

 

Euch wünsche ich für morgen noch einen schönen Fastnachtsdienstag und schicke Euch viele Grüsse aus San Diego! Bis bald,

 

Christian

von Christian
Kommentar hinzufügen - Kommentare () - empfehlen
Zurück zur Hauptseite

Zufallsbilder

  • Whale-WatchingP0428.jpg
  • DSC00178.jpg

Neueste Kommentare

 
Erstellen Sie einen Blog auf de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden