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Montag, 6. april 2009 1 06 /04 /2009 16:58

Noch einmal Hallo zusammen!

 

Wie ihr an der Überschrift schon lesen könnt, wird dies der letzte Eintrag auf dieser Seite sein. Eigentlich war es so geplant, dass ich Euch noch vor Ort in San Diego von meinen letzten Tagen dort berichte, wie Ihr Euch jedoch vielleicht vorstellen könnt, hatte ich dort dann doch noch einiges zu erledigen, so dass ich dort nicht mehr dazu gekommen bin.

 

Wie sahen nun meine letzten Tage in San Diego aus? Nachdem ich 2 Nächte in dem Raucherzimmer geschlafen hatte, bekam ich am kommenden Tag endlich ein Nichtraucherzimmer und habe mich damit auch gleich viel wohler gefühlt. Den Ablauf der Tage bis zu meinem Abflug sind eigentlich ziemlich schnell erzählt, denn ich habe quasi jedem Strand in und um San Diego nochmals einen Besuch abgestattet und das angenehm warme Wetter genossen. Freitags war ich nochmals in meinem „Stammclub“ mit ein paar Freunden feiern, was, wie sollte es auch anders sein, wieder in diversen Wodka/Sprite geendet ist. Und dann war er auch schon da, mein letzter Tag in San Diego. Diesen habe ich ebenfalls nochmals ein paar Stunden am Strand verbracht, bevor es dann Zeit wurde den Mietwagen zurück zu geben und mich auf zu meiner Abschiedsfeier zu machen. Diese sollte im „Fred’s Mecican Café" stattfinden, wo es jeden Dienstag Tacos und Margaritas zu sensationell günstigen Preisen gibt. Dort habe ich mich dann zum letzten Mal mit ein paar meiner Ex-Kollegen sowie einigen Freunden, die ich San Diego kennengelernt habe, getroffen. Es war nochmals ein sehr lustiger und feucht fröhlicher Abend, der natürlich viel zu schnell herum ging. Der Abschied war natürlich dann nicht ganz so prickelnd, aber es ist schön zu wissen, dass man jederzeit wieder willkommen ist.

 

Seit Donnerstag, 02.04. 9.15 Uhr habe ich nun wieder deutschen Boden unter den Füßen. Meine Rückreise hat mich von San Diego zunächst nach Las Vegas und von dort weiter nach Philadelphia geführt, von wo es dann weiter nach Frankfurt ging. Da mein Tag in San Diego schon früh morgens um 4 Uhr Ortszeit, also am 01.04. 13 Uhr deutscher Zeit, begonnen hat, sollte es eine sehr lange Zeit ohne richtigen Schlaf werden. Die Flüge waren allesamt ok, auch wenn es kurz nach dem Start in Las Vegas und ebenso nach dem Start in Philadelphia ein paar ordentliche Turbulenzen gab. Am Frankfurter Flughafen angekommen, musste ich leider feststellen, dass ein Trolley irgendwo unterwegs verloren gegangen ist, der mir jedoch mittlerweile vorbei gebracht worden ist. Als ich mit etwas Verspätung dann aus dem Terminal kam, stand dort schon meine Family und so gab es das erste große „Hallo“ seit ihrem Rückflug Ende November. Um den Jetlag schnellstmöglich aus den Knochen zu bekommen, habe ich dann versucht den Tag in Deutschland so lange wie möglich wach zu bleiben, was mir auch recht gut gelungen ist. Abends um 21 Uhr und nach 32 Stunden auf den Beinen war dann jedoch auch für mich Schluss.

 

Ich denke, nachdem ich nun erst 3-4 Tage wieder zurück in Deutschland bin, ist es noch sehr schwer ein Gesamtfazit zu ziehen, denn mir wird wohl erst in den kommenden Wochen bewusst werden, was es doch für eine fantastische Zeit war. Ich habe in den vergangenen 6 Monaten nicht nur im sprachlichen Bereich unheimlich viel dazu gelernt. Insgesamt sehe ich die komplette Zeit seit meiner Bewerbung, dem ewigen hin und her mit den Visumsdokumenten und natürlich den letztendlichen Aufenthalt als fortwährenden Lernprozess an. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich die sich mir gebotene Möglichkeit genutzt und den Schritt alleine ins Ausland gewagt habe. Es war eine unglaublich geniale Zeit und Erfahrung, welche ich mein ganzes Leben nicht mehr vergessen werde!

 

Ich möchte an dieser Stelle nochmals Allen danken, die an dieser Zeit beteiligt waren, in allererster Linie jedoch meinen Eltern, ohne die das unmöglich gewesen wäre. Vielen vielen Dank für eine der bislang besten Zeiten meines Lebens! Des Weiteren sollten da Melanie und Madeline erwähnt werden, die es doch tatsächlich zu meinem Geburtstag nach San Diego geschafft haben. Und natürlich nicht zu vergessen Sebastian und André, ohne die die Reisen im März nicht mal halb so lustig geworden wären!!! Last but not least möchte ich mich natürlich auch bei Euch, den regelmäßigen Lesern dieses Blogs bedanken. Anhand von kleinen Statistiken konnte ich immer sehen wie viele Leute auf der Seite waren, was mich immer wieder aufs Neue motiviert hat Euch von meinen Erlebnissen in San Diego zu berichten. Es hat mich sehr gefreut, dass ihr Euch so für meine Zeit in Amerika interessiert habt!

 

So und nun werde ich zum letzten Male zum Ende kommen. Denkt dran, der Letzte macht das Licht aus! In diesem Sinne, das war’s!

 

Christian

von Christian
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Freitag, 27. märz 2009 5 27 /03 /2009 05:48

Hallo nach Deutschland!

 

Wie ihr bemerkt habt, hänge ich mit meinen Berichten ein wenig hinterher und möchte Euch hiermit wieder auf den aktuellen Stand der Dinge bringen. In diesem Eintrag, der etwas länger wird, soll es um mein vergangenes Wochenende in Washington DC gehen. Da ich in meiner freien Zeit nach dem Praktikum so viele interessanten Plätze der USA wie möglich sehen wollte und da mir Benny, einer meiner Studienkollegen, mit denen ich im November in New York war, so viel Gutes davon berichtet und es mir absolut empfohlen hat, habe ich an meinen New York - Trip noch 3 Nächte in „The Nation’s Capital“ drangehängt.

 

Wie im vergangenen Bericht geschrieben, bin ich freitags abends von New York aus losgeflogen. Es war definitiv das kleinste Flugzeug, mit dem ich jemals geflogen bin. Insgesamt hatte es 3 Sitzplätze pro Reihe, links 1 Sitz, rechts 2 Sitze. Überraschenderweise war es ein super angenehmer Flug und so war ich schon nach 1 Stunde in Washington. In den folgenden 3 Nächten sollte ich mir nun ein Zimmer mit 5 Asiaten im International Hostel teilen.

 

Die folgende Nacht sollte relativ kurz sein, denn die Asiaten sind zu den unmöglichsten Zeiten in und aus dem Zimmer gerannt. Seis drum, auch ich musste relativ früh aufstehen, denn ich wollte an einer kostenlosen Tour zu den verschiedenen Monumenten, die Washington zu bieten hat, teilnehmen. Punkt 9 Uhr kam „Jeff“, der Tour Guide, in die Lobby des Hostels. Jeff selbst war vom Outfit und von seiner Art her wohl irgendwo in den 90ern hängen geblieben, aber echt ein lustiger Typ. Zunächst hat er alle Teilnehmer gefragt aus welchem Land sie kommen. Als er zu mir kam und ich ihm „Germany“ gesagt hatte, meinte er nur: „Oh, you’re Christian?! Benny warned me about you!“ Da hatte sich Benny, dem ich natürlich erzählt habe, dass ich die gleiche Tour mache wie er ein paar Monate zuvor, einen Spaß erlaubt und Jeff quasi vorgewarnt. Ein sehr lustiger Start in den Morgen! Die Tour an sich war nicht unbedingt so, wie man sich eine geführte Tour vorstellt. Jeff hat von vornherein gesagt, dass er uns nicht mit Jahreszahlen langweilen möchte, sondern eher auch mal eine Geschichte, die man nicht so kennt, zum Besten geben wird. So wurde es eine echt interessante und spannende Tour und so hat man gar nicht richtig bemerkt, dass die Tour 6 Stunden gedauert hat. Wir sind an so vielen, teils historischen, Orten vorbeigekommen, die ich nun hoffentlich noch alle zusammen bekomme. Folgende Punkte waren Bestandteil der Tour:

Das weiße Haus, das Washington Monument (Obelisk), das Jefferson Memorial, das Franklin Delano Roosevelt Memorial, das Lincoln Memorial inklusive dem Punkt an dem Dr. Martin Luther King jr. seine historische Rede „I have a dream“ gehalten hat, das Korean War Memorial, das Vietnam Veterans Memorial und das World War II Memorial.

Anhand dieser Liste könnt Ihr Euch vielleicht auch den Weg vorstellen, den wir dabei zurückgelegt haben. Während der Tour habe ich 2 Deutsche, Melanie und Michaela, kennengelernt, die zur Zeit als Au-Pairs in Chicago arbeiten, mit denen ich ab dem Ende der Tour gemeinsam durch Washington gezogen bin. Der restliche Tag sollte uns unter anderem noch zum Capitol bringen, wo Barack Obama ein paar Wochen zuvor zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten vereidigt wurde. Abends sind wir dann zusammen etwas essen gegangen und zwar in einem deutschen Restaurant. Sensationellerweise hatten sie dort sogar frisch gezapftes Hefeweizen, was ich mir natürlich nicht entgehen lassen habe. Ich weiß nicht was uns geritten hat, aber nachdem wir tagsüber bereits 10 Stunden durch Washington gelaufen waren, haben wir uns dafür entschieden uns bestimmte Monumente nochmals bei Nacht anzusehen, was uns Jeff absolut empfohlen hatte. Also sollten aus den 10 Stunden insgesamt 12 werden. Als wenn ich bzw. wir in New York nicht schon genug gelaufen wären. Im Nachhinein muss ich jedoch sagen, dass es absolut die richtige Entscheidung war, denn mit nächtlicher Beleuchtung waren manche Monumente noch beeindruckender. In der folgenden Nacht haben mich dann auch die Asiaten nicht mehr gestört, denn ich habe vor lauter Müdigkeit absolut nichts mehr mitbekommen.

 

Sonntags haben wir uns dann zunächst einmal auf den Weg zum Pentagon gemacht. Das war jedoch eher enttäuschend, denn ausser einer Gedenkstätte für die Opfer der Anschläge vom 11. September war es lediglich ein 5-eckiger Kasten aus Stein. Weiter ging es dann zum Arlington Cemetery, den man schon in unzähligen Hollywoodfilmen gesehen hat, denn dort stehen mehr als 300.000 der weißen Gedenksteine für Soldaten der US Army. Des Weiteren sind dort unter anderem das Grab, bzw. die Gedenkstätte von John F. Kennedy und das Grab des „Unknown Soldiers“, welches stellvertretend für alle unidentifizierten und niemals gefunden Soldaten, die im Krieg gefallen sind, steht. Am frühen Abend sind die beiden dann wieder zurück nach Chicago geflogen und ich habe den restlichen Abend einfach nur noch im Hostel bei ein paar Bierchen mit ein paar deutschen Kerlen, die ich dort noch kurzfristig kennengelernt habe relaxed, dabei unter anderem den New York Bericht verfasst und ansonsten einfach nur meine Füße nach 10 spannenden, genialen aber auch anstrengenden Tagen hochgelegt.

 

Am Montag bin ich nochmals kurz zum Arlington Cemetary aufgebrochen, denn ich wollte mir noch das Marine Corps War Memorial, das größte Bronzedenkmal der Welt, anschauen. Es zeigt das berühmte Bild der 6 Soldaten, die die amerikanische Flagge in den steinernen Boden im Kampf um die Pazifikinsel Iwo Jima rammen.

Später hatte ich dann noch eine etwas größere Reise vor mir. Ich weiss nicht was mich geritten hat, aber ich habe meinen Rückflug nach San Diego vom Baltimore Airport gebucht. Es muss wohl am Preis gelegen haben. Das hieß, dass ich zunächst 35 Minuten mit der Metro fahren musste und dann noch mal eine halbe Stunde mit einem Shuttlebus. Der Flug hat mich mit einem Zwischenstop in Salt Lake City, wo es tiefster Winter ist, zurück nach San Diego gebracht. Nach meiner Ankunft bin ich jedoch nicht in meine alte Bleibe gefahren, denn 15 Minuten vor dem Abflug in Baltimore hat mir mein Vermieter mitgeteilt, dass ich mir für diese Nacht bitte ein Hotelzimmer auf deren Kosten nehmen soll, weil sie eigentlich in den vergangenen Tagen Holzfußboden in der Wohnung verlegen wollten, die Arbeiter jedoch nicht annähernd mit meinem Zimmer fertig geworden sind. Selbst dran schuld, wenn man nicht bei der Firma Kramwinkel ordert ;) Das Zimmer sollte jedoch am kommenden Nachmittag fertig werden. Als ich jedoch in die Wohnung kam hat mir mein Vermieter gesagt, dass die Arbeiter auf Grund von einem massiv unebenen Boden, der erst ausgeglichen werden muss, noch immer nicht mit dem Verlegen des Holzes angefangen hatten. Da es absolut ungewiss ist bzw. war, wann das Zimmer nun letztendlich fertig wird und die Wohnung sowieso eine einzige Baustelle ist, habe ich die Miete für eine Woche zurückbekommen und bin für meine letzten Tage komplett in ein Hotel gezogen. Auf Grund der Kurzfristigkeit war dort leider nur noch ein Raucherzimmer frei, welches ich erst heute, nach 2 Nächten, wechseln konnte. Ich habe es mir zwar nicht so ganz vorgestellt, aber ändern kann ich es nun auch nicht. Dadurch werde ich mir mit Sicherheit meine letzten Tage nicht vermiesen lassen :)

 

Mein Rückflug nach Deutschland rückt näher und näher und so werde ich mich am 01.04. (nein, kein Scherz) um 6.35 Uhr Ortszeit San Diego (15.35 Uhr in bei Euch) auf den Weg zurück nach Deutschland machen. Ankunft ist am 02.04. um 8.25 Uhr am Airport Frankfurt.

 

Von meinen letzten Tagen hier in San Diego werde ich Euch Anfang der kommenden Woche nochmals berichten. Bis dahin...Euch ein schönes Wochenende!!

 

Christian

von Christian
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Montag, 23. märz 2009 1 23 /03 /2009 00:04

Hallo alle miteinander!

Ja, ich bin es wirklich. Kaum zu glauben, aber wahr! Ich finde seit meinem letzten Blogeintrag am 12.03. gerade zum ersten Mal wieder ein paar ruhige Minuten, um Euch ein wenig von meinen vergangenen Tagen zu berichten:

Am Freitag den 13. (März) habe ich mich auf den Weg zur weit entfernten Eastcoast, genauer gesagt New York City, gemacht. Dort hatte ich mich für 1 Woche zum Sightseeing und Erkunden der Stadt mit André Klawiter verabredet. Ich hatte meinen Flug so gelegt, dass ich ca. 1 Stunden vor André am JFK-Airport angekommen bin um ihn dann (natürlich) am anderen Ende des riesigen Flughafens begrüßen zu können. Unsere Bleibe für die kommenden 7 Nächte sollte auf Grund meiner guten Erfahrungen das gleiche Hostel sein, in dem ich schon im November für 2 Nächte mit meinen beiden Studienkollegen genächtigt habe. Der Rest des Abends ist dann bei ein paar Begrüßungsbierchen ziemlich unspektakulär verlaufen, wohl wissend, dass vor uns anstrengende 7 Tage liegen sollten. Samstags morgens ging es dann auch direkt los und wir haben uns erstmal einen kleinen Überblick verschafft, indem wir zunächst in die Mitte Manhattans, zum Times Square, gefahren sind. Von dort ging es dann unter anderem weiter auf das Rockefeller Center und quer über die 5th Avenue. Da es Samstag war, mussten wir uns natürlich direkt mal ins Nachtleben stürzen und so sind wir nach ein wenig „vorglühen“ zunächst einmal in die M2 Ultra Lounge gefahren. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass der Wodka/Sprite unverschämte $1 (nein, kein Schreibfehler!!) gekostet hat. Es muss sich wohl um einen Art Happy Hour gehandelt haben, denn nach dem 2. Drink ist der Preis auf einmal auf $11 angestiegen. Da sich der Club in der Zwischenzeit nur sehr langsam und nur mit einem sehr „speziellen Publikum gefüllt hatte, haben wir uns entschieden es lieber noch mal im „Marquee“ (der aufmerksame Leser erinnert sich vielleicht an meinen Eintrag aus dem November?) zu versuchen. Dort war natürlich eine sehr lange Schlange und es sah eher so aus als sollte das nichts werden. Durch ein paar „glückliche Umstände“ haben wir ca. 15 Minuten später doch in dem Club gestanden und haben dann bis (das Licht anging) um 4 Uhr morgens dort gefeiert.

 

Die kommenden Tage standen dann teilweise im Zeichen von Sightseeing und teilweise von Shoppen. André hatte sich eine kleine Einkaufsliste mitgebracht, die wir im Laufe der Tage Stück für Stück abgearbeitet haben. Unglaublich aber wahr, es ist beinahe unmöglich in New York Jeans für Kerle in unserer Größe zu bekommen. Die lange Suche sollte letztendlich erst Mittwochs beendet sein.

 

Zuvor sollte jedoch der Dienstag (17.03.) erwähnt werden. Ich muss sagen bis zu diesem Tag habe ich dieses Datum nie so wirklich beachtet. Jeder, der an diesem Tag jedoch schon mal in Frankfurt oder sogar in den Staaten war, weiß, dass an diesem Tag der irische Feiertag St. Patrick’s Day zelebriert wird. Da gerade an der Eastcoast Unmengen an irischen Einwandererfamilien und deren Nachfahren leben, ist das hier echt ein riesen Ding. In New York findet seit Jahren die weltweit Größte St. Patty’s Day-Parade (wie es hier auch genannt wird) statt. Unfassbare 250.000 – 300.000 Teilnehmer haben in diesem Jahr daran teilgenommen. Am Straßenrand standen mehr als 2 Millionen Menschen und haben die 5th Avenue durch 90 % grüne Kleidung mal kurzer Hand umgefärbt. Es war eine riesige Party und ich freue mich jetzt noch, dass André und ich durch puren Zufall genau in diesem Zeitraum in New York waren. Persönlich haben wir den Abend in verschiedenen Irish Pub’s zugebracht und bei dem „ein oder anderen“ Gedrrränk mitgefeiert.

Ein weiterer Höhepunkt unserer Tour war der Mittwochabend, an dem wir uns Karten für ein NBA Spiel zwischen den New York Knicks und den New Jersey Nets gesichert hatten. So kamen wir nicht nur in den Genuss 2 der besten Basketballmannschaften der Welt, sondern auch eine der modernsten, wenn nicht sogar die modernste Arena der Welt, den Madison Square Garden zu sehen. Das Spiel war zwar sehr einseitig und die Hausherren haben ordentlich einen auf die Mütze bekommen, aber das war uns als neutralen Zuschauern relativ egal.

Und haste nicht gesehen, war es auch schon Donnerstag, unser letzter Tag vor der Heim- bzw. Weiterreise. Diesen Tag haben wir mit kleineren Besichtigungen verbracht, welche noch auf unserer Liste standen, bevor es Zeit wurde einen, wenn nicht sogar den Höhepunkt unserer Tour anzugehen. New York bei Nacht und das auf dem Empire State Building, dem höchsten Gebäude der Stadt. Nachdem es tagsüber immer mal wieder geregnet hatte, ist es gegen Abend besser geworden und so konnten wir diesen gigantischen Blick in alle 4 Himmelsrichtungen über ganz New York in vollem Umfang genießen.

 

Alles in Allem hatten wir eine geniale und ereignisreiche Zeit. Wir haben so viele tolle Ecken dieser Stadt gesehen, dass es sehr schwer ist diese in den obigen Text zu packen. Ein paar möchte ich deswegen hier in Kurzform noch mal auflisten: Freiheitsstatue & Ellis Island, Financial District mit Ground Zero, Chinatown, Brooklyn Bridge, Central Park, Flatiron Building, Union Square, Soho, Brooklyn, Madame Tussaud’s, die Rock Hall of Fame, Skyride im Empire State Building, etc.

Auch das Wetter hat überraschenderweise einigermaßen mitgespielt und so hatten wir zumindest bis einschließlich Mittwoch gutes Wetter mit Temperaturen um die 10-12 Grad. Lediglich Donnerstag kam dann ein wenig Regen herein, der Freitags morgens sogar zu Schnee wurde. Das war der erste Schneefall den ich seit letztem Jahr irgendwann im Januar/Februar gesehen habe ;) Es waren allerdings auch sehr anstrengende 7 Tage, in denen wir trotz Subway ticket enorm viel zu Fuß gelaufen sind und deswegen gegen Ende der Tour doch ziemlich müde und kaputt waren.  

 

Ja, und jetzt sitze ich hier gerade in Washington DC, wo ich mittlerweile auch schon wieder 2 komplette Tage verbracht und auch super viele Dinge gesehen und erlebt habe. Morgen Nachmittag geht es dann noch mal endgültig zum letzten Mal für ein paar Tage zurück nach San Diego. Von meinem Trip nach Washington und meinen letzten Tagen in meiner 2. „Heimat“ San Diego berichte ich wenn ich dort wieder angekommen bin. Entschuldigt bitte, dass es zur Zeit kaum neue Bilder gibt. Natürlich habe ich sehr viele Aufnahmen gemacht bin aber noch nicht wirklich dazu gekommen diese zu ordnen. Da sich mein Aufenthalt hier jedoch ganz stark dem Ende entgegen neigt, könnt ihr Euch diese bei Interesse bald mit persönlichen Erzählungen in Deutschland anschauen. So, und nun denke ich, habe ich mal wieder genug geschrieben. Nächste und gleichzeitig letzte Station: San Diego!

 

Ich hoffe bei Euch ist alles paletti und es geht Euch gut!!

 

Bis bald, Christian

von Christian
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Donnerstag, 12. märz 2009 4 12 /03 /2009 07:10
Hallo zusammen!

Zunächst einmal ein dickes "sorry", dass ich Euch hier nicht mehr so auf dem Laufenden halte wie in den vergangenen Wochen und Monaten. Zum jetzigen Zeitpunkt schreibe ich Euch nun wieder aus San Diego, denn Sebastian und ich haben das Ende unserer Westcoast-Tour erreicht. Die vergangenen 2 Wochen sind einfach so an uns vorbei gerast und das was wir alles gesehen und erlebt haben, wird uns wohl erst richtig bewusst werden, wenn wir ein wenig Abstand davon bekommen haben. Für Sebastian geht es nun morgen schon wieder zurück in die deutsche Heimat, während ich mich schon auf meinen nächsten Trip vorbereite und gerade die Waschmaschine sowie den Trockner zum glühen bringe...doch dazu etwas später.

Hier mal ein kurze Chronik, wie unsere Tour abgelaufen ist:
Gestartet sind wir, nach kurzer Aklimatisierungsphase von 2 Tagen für Sebastian, von San Diego aus nach Las Vegas. Dort haben wir 2 Nächte verbracht und sind von dort weiter für 3 Nächte nach San Francisco geflogen. Dort haben wir einen wahren Sightseeing-Marathon hingelegt und haben nahezu sämtliche interessanten Dinge die diese Stadt zu bieten hat im Schnelldurchlauf gesehen und gemacht: Die Golden Gate Bridge, Alcatraz, den Pier 39 mit seinen Seelöwen, einen Cable-Car-Ride, Chinatown, die Lombard Street gefahren, Fisherman's Wharf inclusive Clam Chowder, Alamo Square, Union Square, Sausalito und einen Hike durch den Wald der Küstenmammutbäume im Muir Woods National Monument. Gut möglich, dass ich einiges vergessen habe...das reiche ich ggf. nach.
Von San Francisco sind wir dann über den Pacific Coast Highway oder auch "California 1" in Richtung Süden aufgebrochen. Eine geniale Straßenführung die größtenteils direkt an den steilen Felsen der Westküste entlang führt hat uns bis zu unserer nächsten Station Santa Barbara gebracht. Dort liegt der Durchschnittshauspreis bei 1,1 Millionen Dollar und dementsprechend sah es dort auch aus. Ein schönes kleines Küstenstädtchen, dass doch stark an Florida erinnert hat. Übrigens, der bekannteste deutsche Ex-Tennisporfi "Bobbelsche Becker" hat dort ebenfalls ein Anwesen.
Von Santa Barbara ging es dann für 3 Nächte weiter zu unserer letzten Station Long Beach. Nach einem ca. 2 stündigen Sonnenbad am Zuma Beach von Malibu sind wir dann auch am späten Nachmittag dort angekommen. Wir hatten Long Beach nicht ohne Grund ausgwählt, denn von dort kann man bestens die komplette Los Angelese Area erkunden und das zu einem günstigen Motelpreis. Dabei haben wir wieder einen Haufen Sachen gesehen und erlebt, was ich hier mal eben im Schnelldurchlauf aufliste: Die Universal Studios in Hollywood, den Hollywood Boulevard mit dem Walk of Fame, dem Kodak Theatre (Oscars) und dem Chinese Theatre (Hand- und Fußabdrücke der Stars), das Hollywood Sign in den Hollywood Hills, Beverly Hills, Santa Monica, Venice Beach und als Krönung ein spannendes NHL-Spiel der Los Angeles Kings gegen die Vancouver Canucks in der Staples-Arena mitten in LA.

Ja, und nun sind wir, wie oben schon erwähnt, zurück in San Diego. Morgen bringe ich Sebastian dann zum Flughafen und dann beginnen schon die letzten Vorbereitungen für meinen nächsten großen Trip. Am Freitag fliege ich für 7 Tage nach New York City und werde diese Stadt zusammen mit André Klawiter mal etwas genauer erkunden als in den 1,5 Tagen im November. Während André dann am 20.03. wieder nach Deutschland fliegt, geht es für mich nochmal 3 Tage weiter nach Washington DC. Inwiefern ich nun in den nächsten Tagen die Möglichkeit habe weitere Einträge zu verfassen oder gar Bilder hochzuladen, weiss ich natürlich jetzt noch nicht. Das wird für mich selbst eine Überraschung.

Nun gut, das soll es damit erstmal wieder gewesen sein. Ich hoffe bei Euch ist alles bestens und ihr seid wohlauf!

Mit den besten Grüßen aus San Diego,

Christian
von Christian
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Donnerstag, 5. märz 2009 4 05 /03 /2009 07:03


Hallo alle zusammen!

Hier mal wieder ein kurzes Lebenszeichen aus den Staaten!

Am vergangenen Donnerstag hatte ich meinen letzten Tag in der Firma. Meine Kollegen haben mich überrascht und so sind wir alle zusammen zum brunchen in ein nahgelegenes Restaurant gegangen. Die Portionen dort waren so unglaublich groß, dass ich gerade mal die Hälfte geschafft habe. Als es dann am Nachmittag zur persönlichen Verabschiedung kam, ist die Stimmung doch ziemlich in den Keller gesaust und so habe ich die Agentur relativ überhastet verlassen, ich glaube es war im Sinne Aller. Für mich blieb jedoch nicht lange Zeit darüber nachzudenken, denn ich habe mich direkt auf den Weg zum Flughafen gemacht, um den Sebastian  abzuholen. Der stand dann auch beinahe überpünktlich auf der Matte.

Das Wochenende haben wir dann einerseits mit ein wenig Sightseeing und andererseits mit relaxem am Strand in San Diego verbracht, wohlwissentlich, dass vor uns eine große Tour liegt. Freitags habe ich ihn jedoch direkt mal mit in einen Club geschleift, wo er, so denke ich, einen sehr guten Einblick in das typisch amerikanische Nachtleben bekommen hat. Somit hatte er dann auch den Jetlag ziemlich schnell aus den Knochen und wir waren bereit für unseren Flug nach Las Vegas.
Unsere 2 Tage in Las Vegas waren genial. Wir sind für 2 Nächte im Mirage untergekommen und haben eine sehr gute Mischung zwischen Sightseeing, gambeln und einfach nur Spass gefunden. Getreu dem Motto "What happens in Vegas, stays in Vegas", möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht genauer darauf eingehen. Eine ausführliche Beschreibung folgt (vielleicht) nach dem Ende unserer Reise. Es gibt da jedoch eine Sache, die ich erwähnen sollte. Wie das auf so mancher Reise ist, passieren manchmal Dinge, die man unmöglich einplanen kann oder mit denen man auch nur annähernd rechnet. Ich werde nun versuchen, es in Kurzform zu umschreiben:

Dienstag, 03.03. 4.30 Uhr morgens:
2 (leicht) alkoholisierte Personen haben es endlich geschafft ihr Hotelzimmer aufzusuchen. Da ihr Flug genau 6 Stunden, nämlich um 10.25 Uhr, später gehen soll, einigen sie sich darauf den Wecker auf 7.30 Uhr zu stellen, damit sie ihren Kram noch zusammenpacken und in aller Ruhe zum Flughafen fahren können.  


Dienstag, 03.03. 9.00 Uhr morgens:

Eine der beiden oben erwähnten Personen schreit den jetzt schon legendären Satz: "Spahn, es ist 9 Uhr!!!" Im anderen Bett schnellt daraufhin der Zimmernachbar wir durch einen gezielten Schlag auf beide Knieschreiben senkrecht nach oben. Nach ca. 30 Sekunden analysieren der Lage kommen sie, nach wie vor unter (leichtem) Alkoholeinfluss stehend, zu der Entscheidung es zumindest zu versuchen das Flugzeug zu erreichen. Also werden sämliche Habseeligkeiten einfach in die Koffer geworfen.


Dienstag, 03.03. 9.25 Uhr morgens:

Beide Personen verlassen wie von der Tarantel gestochen das Hotelzimmer und stürzen zur Rezeption.


Dienstag, 03.03. 9.30 Uhr morgens:

Nach erfolgreichem check-out wird zum Taxi gerannt.


Dienstag, 03.03. 9.50 Uhr morgens:
Ankunft am Flughafen. Der Check-in-Beamte teilt den Personen mit, dass ein Aufgeben der Koffer nur bis maximal 45 Minuten vor Abflug möglich ist...Enttäuschung macht sich breit...ABER sagt der nette Herr, da die Maschine wegen schlechtem Wetter zum Zielort San Francisco erstmal nicht starten wird, ist es gar kein Problem. Der erste Moment der Entspannung.


Dienstag, 03.03. 1.30 Uhr mittags:

Nach verspätetem Abflug um 12.00 Uhr, sind die beiden Personen doch tatsächlich wohlbehalten in San Francisco angekommen. Einziger Opfer, das gebracht werden musste, war ein Souvenir-T-Shirt und  ein Haarshampoo, welche unglücklicherweise den Flug nicht mitantreten konnten, da sie es vorgezogen haben immer noch in einem Taxi durch Las Vegas fahren.

Ja, und so sind wir nun in San Francisco. Die Erlebnisse von hier, sowie eine genauere Umschreibung der Las Vegas-Tage werde ich bei Zeit verfassen. Jetzt mache ich an dieser erstmal wieder Schluss, denn morgen steht ein weiterer großer Tag in einer der fantastischsten Städte der Welt auf dem Programm. Ich hoffe ihr seid alle wohlauf!!

Mit den besten Grüßen (diesmal) aus San Francisco,

Christian (& Sebastian)
von Christian
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